Ratgeber

Atli Groups: Dein Team kauft Reise-eSIMs mit einer Karte

Atli Groups lässt Leute deiner Wahl Reise-eSIMs mit einer Karte kaufen, und du setzt die Limits. Neue Gruppen sparen 5 %. Einrichtung und Checkout erklärt.

Das Dashboard von Atli Groups und der Checkout von heyatli.com auf dem Handy, eingestellt auf Zahlung mit einer Gruppe und 5 % Rabatt, neben dem geflügelten blauen Atli-Maskottchen mit einem Handy und drei Reisendenkarten

Mit Atli Groups bezahlt eine Karte die Reise-eSIMs anderer Leute. Du legst fest, wer sie nutzen darf, für welche Reiseziele sie zahlt und wie viel jede Person ausgeben kann. Alle kaufen ihren Tarif selbst auf heyatli.com oder in der Atli-App und wählen im Checkout die Gruppe aus. Niemand muss die Kartennummer herumreichen oder die Kosten hinterher als Spesen einreichen.

Die Gruppe verwaltest du auf groups.heyatli.com. Das passt zu einer Firma, die Leute auf Dienstreise ins Ausland schickt, und funktioniert genauso für eine Reisegruppe, eine Klassenfahrt oder eine Familie, in der eine Person zahlt.

Eine Gruppe einrichten

  1. Öffne groups.heyatli.com und melde dich an. Hast du noch kein Atli-Konto, wird bei der Anmeldung eines angelegt.
  2. Klicke auf Erstelle deine erste Atli Group. Der Assistent fragt nach einem Namen und nach den Personen, die kaufen dürfen. Den Namen sehen die Mitglieder beim Bezahlen. Danach folgen Abdeckung und Limits. Beide lassen anfangs alles zu. Sollen schon ab dem ersten Kauf Obergrenzen gelten, lege sie deshalb gleich hier fest. Ändern kannst du sie jederzeit. Deine Eingaben werden laufend auf dem Gerät gespeichert.
  3. Hinterlege eine Karte, wenn das Dashboard danach fragt. Solange die Gruppe keine Karte hat, die sich belasten lässt, kann niemand mit ihr kaufen.
  4. Hast du eine Domain eingetragen, öffne Personen, wähle neben der Domain So bestätigst du sie, lege den TXT-Eintrag dort an, wo das DNS deiner Domain verwaltet wird, und klicke auf Jetzt prüfen.
  5. Wenn du Rechnungen brauchst, trage deine Firmenangaben unter Zahlungsdetails ein, bevor jemand kauft.
  6. Sag den Leuten, dass sie auf heyatli.com oder in der Atli-App kaufen und unter Bezahlen mit die Gruppe wählen sollen.
Das Dashboard von Atli Groups für eine Beispielgruppe mit Abdeckung, Ausgabenlimits, Personen, 5 % Rabatt, Standardkarte und letzten Käufen

Was Mitglieder im Checkout sehen

Mitglieder müssen weder eine Einladung annehmen noch sich eigens für die Gruppe registrieren. Meldet sich jemand bei Atli an und passt die E-Mail-Adresse, die WhatsApp-Nummer oder der Telegram-Benutzername zu deiner Liste, erscheint die Gruppe im Checkout dieser Person. Dafür muss die Person angemeldet sein, denn ein Checkout ohne Konto kann keine Gruppe nutzen.

Den Tarif sucht die Person wie gewohnt aus. Unter Bezahlen mit wechselt sie von Meine Karte zu Meine Gruppen und wählt deine Gruppe. Der Preis springt auf den Gruppenpreis in der Währung der Gruppe, und ein Klick auf Kaufen belastet sofort die Gruppenkarte. Ein Kartenformular gibt es dabei nicht. Der Tarif kommt an wie bei jedem anderen Atli-Kauf, und auf dem Beleg steht, welche Gruppe bezahlt hat.

Drei Checkout-Bildschirme von heyatli.com im Handy-Browser: Bezahlen mit Karte, Auswahl der Gruppe unter Meine Gruppen und derselbe Portugal-Tarif zum Gruppenpreis

Kann die Gruppe nicht zahlen, nennt der Checkout den Grund: ein Reiseziel oder eine Tarifart außerhalb der Abdeckung, ein Ausgabenlimit oder eine abgelehnte Karte. Mit der eigenen Karte kann die Person trotzdem bezahlen.

Gruppenzahlungen laufen über heyatli.com und die Atli-App. In den Atli-Chats auf WhatsApp und Telegram lässt sich nicht mit der Gruppenkarte bezahlen. Wer über eine WhatsApp-Nummer oder einen Telegram-Benutzernamen auf deiner Liste steht, meldet sich auf der Website oder in der App mit dieser WhatsApp-Nummer oder diesem Telegram-Konto an und nutzt dort die Gruppe. Außerdem braucht jede Person ein Handy, das eSIM unterstützt.

In der App finden Mitglieder ihre Gruppen unter Profil > Gruppen. Kann eine Gruppe nicht zahlen, steht dort der Grund. Noch keine Gruppenkarte heißt, dass sie keine Karte hat, die belastet werden kann. Der Checkout der App bietet dieselbe Auswahl unter Bezahlen mit wie die Website. Angelegt und verwaltet werden Gruppen auf groups.heyatli.com.

Zwei Bildschirme der Atli-App: die Zeile Gruppen unter Profil und die Seite Gruppen mit einer Gruppe, die mit 5 % Rabatt zahlen kann, und einer, die noch keine Gruppenkarte hat
Die Atli-App gibt es kostenlos im App Store und bei Google Play.

Wer mit der Gruppe kaufen darf

Auf deiner Liste kannst du vier Arten von Einträgen mischen:

  • Eine E-Mail-Adresse. Sie passt zu einem Konto, das sich per E-Mail, Google oder Apple mit dieser Adresse anmeldet.
  • Eine Domain wie yourcompany.com. Jede Person mit einer Adresse unter dieser Domain kann kaufen, sobald die Domain bestätigt ist.
  • Eine WhatsApp-Nummer mit Ländervorwahl. Sie passt zu einem Konto, das sich über WhatsApp anmeldet.
  • Ein Telegram-Benutzername. Er passt zu einem Konto, das sich über Telegram anmeldet.
Der Schritt Personen im Gruppen-Assistenten mit einer E-Mail-Adresse, einer noch zu bestätigenden Domain, einer WhatsApp-Nummer und einem Telegram-Benutzernamen, daneben der TXT-Eintrag, der die Domain bestätigt

Eine Domain lässt niemanden herein, solange sie nicht bestätigt ist, und Atli prüft den Eintrag auch danach immer wieder. Wird der Eintrag entfernt, lässt die Domain niemanden mehr herein. DNS-Änderungen können bis zu einem Tag dauern, also gehört der Eintrag einen Tag vor den ersten Käufen ins DNS. Öffentliche E-Mail-Domains wie gmail.com lassen sich nicht hinzufügen; trage diese Personen einzeln mit ihrer Adresse ein.

Wer sich mit Apple anmeldet und dabei die E-Mail-Adresse verbirgt, kommt bei Atli mit einer Weiterleitungsadresse an. Deine Domain erfasst diese Adresse nicht, also trage sie einzeln ein oder bitte die Person, sich anders anzumelden.

Soll eine einzelne Person nicht mehr kaufen, sperrt ein Admin sie unter Personen. Sie bleibt ausgegraut auf der Liste, und ein Klick lässt sie wieder herein. Mit der Sperre schließt du jemanden aus, der die Firma verlassen hat, dessen Postfach unter deiner Domain aber noch besteht.

Abdeckung und Ausgabenlimits

Die Abdeckung legt fest, für welche Reiseziele Mitglieder kaufen dürfen. Bei Tarifen für ein einzelnes Land wählst du alle Länder, nur die von dir ausgewählten oder alle bis auf ein paar. Regionaltarife und Global-Tarife haben jeweils einen eigenen Schalter. Ein Regionaltarif deckt mit einem Kauf eine ganze Region wie Europa ab.

Drei Limits bestimmen, wie viel ausgegeben werden darf:

  • Höchstbetrag pro Kauf. Der Gruppenrabatt wird vorher abgezogen.
  • Höchstbetrag pro Person und Monat. Derselbe Betrag gilt für jedes Mitglied.
  • Höchstbetrag für die ganze Gruppe pro Monat.

Lässt du ein Limit leer, gibt es keins. Eine neue Gruppe erlaubt jedes Land, jede Tarifart und jeden Betrag. Sobald die Gruppe eine Karte hat, kann jede Person kaufen, die deine Liste erfasst. Lege deine Limits deshalb fest, bevor du eine Karte hinterlegst. Gerechnet wird in Kalendermonaten nach UTC. Ein Kauf, der ein Limit überschreiten würde, wird im Checkout abgelehnt, und zwei Käufe im selben Moment rutschen nicht beide an einem Limit vorbei.

Lass beim Höchstbetrag pro Kauf Luft für die Tarifgröße, die deine Leute brauchen. Der Ratgeber zum Datenbedarf auf Reisen hilft dir einzuschätzen, wie viel Datenvolumen eine Reise verbraucht. Unter Personen sehen Verwalter, was jedes Mitglied diesen Monat ausgegeben hat und was von seinem Limit noch übrig ist.

Rabatt, Credits und die Karte

Jeder mit einer neuen Gruppe gekaufte Tarif kostet 5 % weniger. Den Rabatt legt Atli für jede Gruppe fest, und eine Firma, die einen höheren möchte, kann an [email protected] schreiben. Gutscheincodes, Empfehlungscodes und Atli-Credits lassen sich bei einem Gruppenkauf nicht einsetzen.

Wer mit der Gruppe kauft, sammelt trotzdem Atli-Credits. Berechnet werden sie auf das, was die Gruppe nach Abzug ihres Rabatts gezahlt hat, und das Mitglied kann sie für die eigenen Reisen ausgeben.

Die Gruppe zahlt per Karte. Du hinterlegst sie über Stripe, und deine Bank bittet dich eventuell, sie zu bestätigen. Jeder Kauf wird sofort der Standardkarte belastet, also musst du nichts im Voraus zahlen. Verwalter sehen von einer Karte nur die Kartenmarke, die letzten vier Ziffern und das Ablaufdatum. Die Gruppe wird in einer einzigen Abrechnungswährung belastet. Das ist der US-Dollar, solange du keine andere wählst.

Berichte und Rechnungen

Die Seite Käufe zeigt jeweils einen Monat: den laufenden oder einen der elf davor. Oben stehen die Ausgaben der Gruppe gegenüber ihrem Limit und die Ausgaben jedes Mitglieds gegenüber seinem Limit. Darunter folgt jeder einzelne Kauf: wer gekauft hat, der Tarif, der Preis vor dem Rabatt, der Status und die belastete Karte. Die Ansicht lässt sich auf eine Person eingrenzen und als CSV-Datei herunterladen.

Trage unter Zahlungsdetails deine Firmenangaben ein (Firmenname, Adresse und Steuernummer, jeweils optional), dann bekommt jeder Kauf ab diesem Zeitpunkt eine nummerierte Rechnung. Käufe davor haben keine, also trage die Angaben ein, bevor die Gruppe in Betrieb geht. Jede Rechnung öffnest du auf der Seite Käufe neben dem jeweiligen Kauf und kannst sie drucken oder als PDF sichern. Über Monatsübersicht öffnest du den ganzen Monat als Aufstellung zum Ausdrucken.

Verwalter und Rollen

Verwalter führen die Gruppe. Sie brauchen ein Atli-Konto, und ein Inhaber fügt sie per E-Mail-Adresse, Telegram-Benutzername oder WhatsApp-Nummer hinzu. Es gibt vier Rollen:

  • Ein Betrachter sieht die Einstellungen, die Mitglieder, die Karten, jeden Kauf und das Änderungsprotokoll.
  • Ein Admin ändert außerdem Abdeckung, Limits und Zahlungsdetails, bearbeitet die Liste der Kaufberechtigten, sperrt Personen und verwaltet die Karten.
  • Ein Inhaber fügt außerdem Verwalter hinzu und ändert ihre Rollen.
  • Der Hauptinhaber kann als Einziger die Gruppe an einen anderen Verwalter übergeben oder sperren. Diese Rolle hat zunächst, wer die Gruppe angelegt hat.

Verwalter zu sein erlaubt noch keinen Kauf mit der Gruppe. Das regelt allein die Liste. So kann jemand aus der Buchhaltung jeden Kauf verfolgen, ohne selbst kaufen zu können, und wer die Reise organisiert und mit der Gruppenkarte kaufen will, trägt die eigene E-Mail-Adresse in die Liste ein.

Das Änderungsprotokoll zeigt, wer in der Gruppe was geändert hat und wann. Eine Sperre der Gruppe stoppt sofort alle Gruppenkäufe und lässt alles andere unverändert. Hat der Hauptinhaber die Gruppe selbst gesperrt, kann er die Sperre mit einem Klick wieder aufheben.

Abgeglichen mit groups.heyatli.com, dem Checkout auf heyatli.com und der Atli-App, Oktober 2026.

FAQ

Kann ich eSIMs für Leute kaufen, die Atli nicht nutzen?
Ja, wenn du auf der Liste der Gruppe stehst. Wähle im Checkout Zum Teilen statt Meine eSIM, gib an, für wie viele Personen der Kauf ist (bis zu 20), und bezahle mit der Gruppe. Du bekommst einen Link zum Weiterschicken, und jede Person, die ihn öffnet, holt sich eine eSIM. Alles zusammen zählt als ein Kauf und muss deshalb unter den Höchstbetrag pro Kauf und unter die Monatslimits passen.
Können Verwalter mit der Gruppe kaufen?
Nur, wenn die Liste sie hereinlässt. Die Verwalterrolle gibt Zugang zum Dashboard und sonst nichts. Trage deine eigene E-Mail-Adresse in die Liste ein, wenn du auch mit der Gruppe kaufen willst.
Was passiert, wenn jemand die Firma verlässt?
Sperr die Person unter Personen, dann zahlt die Gruppe nicht mehr für sie. Das klappt auch, solange ihre Adresse noch zu deiner bestätigten Domain gehört. Die Sperre entfernt keinen ihrer bisherigen Käufe.
Kann jemand in mehr als einer Gruppe sein?
Ja. Wenn zwei Gruppen dieselbe Person auf der Liste haben oder dieselbe Domain bestätigt haben, wählt diese Person im Checkout, welche Gruppe zahlt.
Brauchen zwei oder drei Leute eine Gruppe?
Meistens nicht. Eine Person kann über ihr eigenes Konto eSIMs zum Teilen für die anderen kaufen oder einen einzigen Tarif als Hotspot für alle nutzen. Eine Gruppe lohnt sich, wenn alle zu unterschiedlichen Zeiten kaufen, wenn jemand anderes die Karte in der Hand hat oder wenn du Rechnungen und einen Monatsbericht brauchst.